Dies ist das Archiv zu der Kategorie 'Essenz des Lebens'.

Erkennt sich jemand wieder?

Abgelegt unter Essenz des Lebens, Ohne Worte!, Quickie am 08.05.2011

Ein Video – vieler Biografie

Pädophiler Blogger statt Frauenparkplatz

Abgelegt unter Allgemein, Essenz des Lebens, Gerüchteküche, Kinderficker, Oberhausen, Ohne Worte! am 23.11.2010

Die Überschrift zu diesem Blogeintrag sagt fast alles, wenn man den Zusammenhang erkennt. Diese kleine ungemütliche Geschichte, die hier in meinem Nest stattgefunden hat, war selbst mir unangenehm. Und das soll was heißen!!!

Ich steh´ wie jeden Morgen gegen 12 Uhr auf und geh´  als erstes mit Wotan zur Wiese – ein Häufchen machen lassen. Und wie jeden Morgen muss ich auf den Weg zur Wies´n an einem Kindergarten – Katholischer Kindergarten St. Barbara auf der Krähenstraße 12a in Oberhausen Königshardt – vorbei. Und wie jeden Morgen sieht ca. 80 – 100 Meter vor dem Kindergarten die Parksituation folgendermaßen aus: (Siehe Foto)

Als ich diese Situation sah, dachte ich mir … Hey das ist ein Blogeintrag zum Thema “Frauenparkplätze” wert. Man muss sich vorstellen, dass längs zur Straße Parkbuchten eingerichtet sind, und der 3. Wagen auf dem Bild zur Hälfte in einem Gebüsch steht. Ok, Handy raus und knipsen ….

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Die Arschkriecher

Abgelegt unter Allgemein, Essenz des Lebens, Kuriositäten, Netzfundstücke am 28.09.2010

An diese Bilder kann ich mich noch sehr gut erinnern als ich bei Thyssen war. Meine Güte, waren da viele Arschkriecher. Erst jetzt wird es mir bewusst, ich die ganze Zeit nur von Arschkriechern umgeben war. Liebevoll nenn ich sie auch Analakrobat, Analraupen, Tellerlecker, Arschmade, Schleimscheißer, Aftermieter, Dickdarmterrorist (wobei mich das eher abwertend an einen Homosexuellen erinnert),  Schleimer, Arschnase und den Rosettentieftaucher. Und mit diesem Foto kann ich es mir auch noch richtig gut vorstellen!


Kasus               Singular                            Plural

Nominativ…… der Arschkriecher…….die Arschkriecher

Genitiv …………des Arschkriechers…..der Arschkriecher

Dativ …………….dem Arschkriecher…..den Arschkriechern

Akkusativ …….den Arschkriecher……die Arschkriecher

3 Monate keine Kohle!

Abgelegt unter Essenz des Lebens am 04.01.2010

Ist schon eine super Sache wie das System funktioniert! Ganz klar, das so Leute wie ich eine Leistung erschleichen wollen nur weil sie zu Faul sind zu malochen. Und nun, was mach ich nun? Wie kann ich meine kleine Familie ernähren ? Als erstes zum Vermieter und gebettelt die Miete für die 1,5 Zimmer (Im übrigen ist die Bude feucht und schimmelig) zu reduzieren und ich versuche so schnell wie möglich nachzuzahlen. Gott sei Dank, (wieder mal gut zu gebrauchen für diese Angelegenheit) geht der Vermieter darauf ein. Trotzdem ist und bleibt der Vermieter ein Arsch.

Durch Zufall bekam ich die Möglichkeit “nebenbei” ein paar Mark auf dem Flughafen Düsseldorf zu verdienen. NEIN, nicht als Callboy oder anderer Dienste, sondern als Reinigungsmann. Mir was das egal, Hauptsache ich bekomm Kohle, damit ich meine Familie ernähren kann. Ich hätte auch zum Sozialamt gehen können, aber dafür habe ich mich geschämt. Lieber hätte ich Hehlerware vertickt statt zu betteln. Durch meine nächtlichen Einsätze am Flughafen, also das Fegen der U-Bahn und leeren der Papierkörbe usw. spülte ich genug Geld ein um alles zu zahlen. Und das reichte so eben. Ne Schachtel Kippen war schon Luxus, und die kam gerade mal 3 DM. Und wenn ich sage das es reichte, dann meine ich nur das Essen und Kleinigkeiten. Um die Miete ganz zu zahlen, dafür reichte es wiederrum nicht. Jetzt muss sich was ändern …. aber schnell!

Mein erster richtiger Job

Abgelegt unter Essenz des Lebens am 01.01.2010

Da ich nach Beendigung meines Zivildienstes nicht sofort eine neue Arbeit gefunden hatte, dachte ich mir das ich auch erst einmal die Vorzüge des Lebens genießen kann und meine Arbeitslosigkeit mir ganz recht kam. Immerhin hatte ich 20 Monate Zivildienst an einem Stück abgeleistet, da darf man sich auch eine kleine Auszeit gönnen. Jetzt wo meine Freundin und mein Sohn nach 6 Wochen Krankenhausaufenthalt nach Hause gekommen sind wird’s dann doch Zeit sich einen vernünftigen Job zu besorgen. Scheiß aus auf die knapp 900 DM Arbeitslosengeld. Ich brauch jetzt mehr, ich hab eine Familie. Da ich pragmatisch veranlagt bin blieb nur ein … auf zum Arbeitsamt und Stellenausschreibungen lesen. Meine Vorstellung war folgende. Sehr wenig Arbeit, also körperliche Arbeit. Ein gutes Gehalt. Ende! Und ich habe auch das richtige gefunden. Sicherheitsmitarbeiter bei einer Wach und Schließgesellschaft (Zu Neudeutsch: Security). Die Stellenbeschreibung ausgedruckt. Beim Sicherheitsdienst angerufen und einen Termin gemacht. Hingefahren, Vorgestellt. Dem Typen das vorgelogen was er hören wollte. Ich habe den Job bekommen. 10,50 DM Stundenlohn. Den Satz von diesem Typen der mich eingestellt hat, werde ich nicht vergessen! “Wenn Sie viel verdienen wollen, egal. Je mehr Stunden um so besser der Verdienst!” Montags zu meinem neuen Arbeitgeber gefahren, dort habe ich einen Ausweis bekommen, und einen dunkelblauen Anzug. Geil, das sah nicht nur gut sondern auch noch wichtig aus. Mir lag die ganze Zeit noch die Frage auf der Zunge, wann ich denn endlich meine Knarre bekommen würde, hab mich aber erst einmal nicht getraut diese Frage zu stellen.

Tag 1 – 8 Uhr: Hauptgebäude der Firma. Ich muss mit auf dem Panzer. Was ist das denn ? Die Fahren mit Panzer? Am ersten Tag? Ich darf Panzer fahren ? Wie geil ist das denn ? Gemeint war ein alter VW Bus T3 der höchstwahrscheinlich gepanzert war. Keine Ketten, keine Kanonenrohre. Der Kollege der mich mitgenommen hat und der Fahrer war erzählte mir von ständigen Überfällen und solchen Sachen. Ich glaube ich hätte mir am liebsten in die Hose geschissen, denn ich hatte urplötzlich Angst. Als wir dann vor einem großen Kaufhaus standen stieg mein Kollege aus und sagte zu mir “Wenn irgendjemand versuch in den Wagen zu kommen, dann drückst Du diesen Knopf hier!” Man hatte ich Schiss. (Heute gehe ich davon aus das es kein Alarmknopf war sondern höchstwahrscheinlich nur der Zigarettenanzünder!) Passiert ist aber nichts. Auch besser so, denn ich hatte weder eine Knarre noch einen Knüppel oder ähnliches um mich und die Kohle im Auto, nein Panzer, zu verteidigen. Nach mehreren Stunden sind wir dann zurück zur Basis. Der Einstellungstyp fragte mich wie es mir gefallen habe, worauf ich ihm sagte das es nichts für mich sei. Ich brauche eher was ruhiges.

Tag 2 – 8 Uhr: An der Basis angekommen wurde mir mein neuer Arbeitsplatz mitgeteilt. Irgendwo in Düsseldorf einen Platz suchen auf dem Neufahrzeuge gelagert werden. Kein Problem. Ohne Navi durch Düsseldorf düsen, mit meinem Strich 8, einem alten vergammelten Mercedes W115, und die Adresse finden. Nach einer langen Irrfahrt gefunden und angekommen stad ich vor mehreren Fußballfeldgroßen Plätzen wo Neufahrzeuge geparkt waren. Ein Kollege kam zu mir und nahm mich mit in die Wachstube. Kurzerhand erklärte er mir was zu tun ist. Mit einem Lesegerät bestimmt Punkte ablaufen und einen Barcode scannen. Das ist alles … leicht verdientes Geld, dachte ich mir. Bei der ersten Runde ging der Kollege mit mir, der im Übrigen ein Pole war, schon weit über 60 Jahre alt war und eigentlich wie ein Penner aussah und nicht wie ein Wachmann. Also wie ich. Im Anzug und mit Ausweis an der Brust. Mir egal, Hauptsache ich mach einen guten Eindruck. Nach 60 Minuten sollte ich den Weg wieder abgehen, ich kannte ja jetzt die Punkte die ich ablaufen sollte. Der Pole blieb schön in der warmen Bude und ich musste raus. Da alles eingezäunt war, bekam ich einen Schlüsselbund und stiefelte los. Am ersten Tor angekommen, Scanner raus, Barcode scannen, piep. Das war´s auch schon. Schlüssel suchen, Tür aufschließen … und was war das? Da kamen gerade zwei Hunde, ich würde sagen Dobermänner auf mich zu. Schnell Türe schließen und erst mal warten. Hallo, ich bin ein Kollege! Zufällig hatte ich einen Schokoriegel in der Tasche .. Hunde anlocken, Riegel anbieten, alles wird gut. Hunde fressen gierig den riegel durch den Maschendrahtzaun. Ich pass auf das die Mistviecher nicht meine Finger zu fassen bekommen und rede mit leicht erhöhter Stimme auch die Viecher ein. Versuch die Türe aufzuschließen, öffne die Türe … die Viecher fletschen die Zähne und knurren. Ich habe Angst. Ok, dann nicht. Dann lass ich hat den einen Punkt mitten auf dem Platz aus. Merkt bestimmt keiner. Auf zum nächsten Platz. Diesmal bin ich schlauer und rappel am Zaun. Der Pole hat mich sicherlich beobachtet und sich eingepisst vor Lachen. Wäre kein Wunder, der Typ stank sowieso stark nach Urin. Rappel, rappel und schwubdiewubs wieder ein Köter. O, dann las sich das auch mal aus. Reicht auch wie beim ersten, nur das Scannen an der Türe aus. Zurück in der Bude erklärt mir der Pole das ich schnell sei. Das wäre gut. Denn immerhin ist es sehr kalt draußen und in 30 Minuten muss ich wieder raus. Auf meine Frage warum er nicht selber geht und stattdessen in der Bude Essen kocht, sagte er mir “Das hat sonst immer dein Kollege gemacht, aber der kommt nicht mehr, weil ihm ein Hund ins Gesicht gebissen hat!” Klarer Fall, hier werde ich nicht alt. Dienst beendet um 21 Uhr. Von Düsseldorf nach Hause. 22 Uhr. ich bin müde und will schlafen.

Tag 3 – 8 Uhr: Hauptgebäude der Firma. Mein Chef fragt mich was ich hier will. Ich soll doch zu dem Autoplatz fahren. Ich sag ihm das ich Angst vor den verrückten Kötern habe. Kurze Pause, dann sagte er mir er habe das richtige für mich. Irgendwo in der Pampa eine große Druckerei. Gleiches System. Scannen, Barcodestellen suchen Scannen. Alle 45 Minuten ein Rundgang. Und ich ganz allein. Super, da kann ich machen was ich will. Gesagt getan. Feierabend um 22 Uhr. 23 Uhr zuhause angekommen, ich bin müde, ich will Schlafen.

Tag 4 bis Tag 6. Immer der gleiche Scheiß. Laufen suchen scannen. Ganz allein. 8 Uhr anfangen 22 Uhr Feierabend. 23 Uhr zuhause, Schlafen und um 6 Uhr wieder aufstehen.

Tag 7. Ich ruf bei meinem Chef an und teile diesem mit das er sich seinen Job in den Arsch schieben könne und ich für die paar Kröten kein Bock habe jeden Tag 14 Stunden zu malochen. Den Anzug und den Ausweis bringe ich dann die Tage rum. Was ich dann auch ein paar Tage später getan habe. Musste erst einmal 2 Tage schlafen.
Ein paar Tage bekam ich meine Lohnabrechnung. Ich hatte doch tatsächlich knapp 800 DM verdient! Brutto. Dann wurde die gesetzlichen Abzüge und Kosten für den Ausweis und die Leihgebühren für den Anzug sowie die Reinigungskosten für den Anzug abgezogen. In dem Feld wo Auszahlungsbetrag stand war nicht das was ich erwartet hatte. Ganze 56 DM habe ich verdient! Klingt irgendwie nach Beschiss. Ich bin dann zum Arbeitsamt gefahren und meine Story erzählt. Da mein Arbeitgeber meine Sachbearbeiterin in nachhinein davon überzeugt hatte, das in der Firma keiner länger als 8 Stunden täglich arbeitet, bekam ich erst mal eine Arbeitslosengeldsperre. Das bedeutet 3 Monate keine Kohle mehr vom großen A. (Arbeitsamt) Fuck da Hell, hätte ich mir doch nie einen Job gesucht!

Der Ernst des Lebens

Abgelegt unter Essenz des Lebens am 31.12.2009

Freundin schwanger, 5. Monat, Krankenhaus. Irgendwie hat meine Freundin ständig Wehen und meine Brut macht Schwierigkeiten. Top Genmaterial verabreicht, trotzdem läuft es nicht wie geplant. Es sollte eine angenehme Schwangerschaft werden. Und jetzt, ein Alptraum. Ich gehe davon aus dass es nicht meine Schuld war. Ich war nur der Samenspender und für den Rest ist meine Freundin zuständig (Zumindest habe ich mir das so gedacht und auch keinem mitgeteilt!) . Zwischenzeitlich war es dann so schlimm, dass meine Freundin auf die Intensivstation verlegt wurde. Es war kritisch !!! Die Ärzte sprachen von “…entweder Kind oder die Frau?” Doch in diesem Punkt musste ich keine Entscheidung fällen, zumal ich noch nicht einmal gefragt worden wäre, da ich ja nicht verheiratet war und nur der Zeuger des Kindes bin. Sonst nix?!

Am 30.06 war es dann soweit, ich bin wie jeden Tag mehrmals ins Krankenhaus um meine Freundin zu besuchen. Tags zuvor hat sie mich noch gebeten einen großen BH zu holen, da ihre Brüste ja nun mächtig angeschwollen sind. Zum einen sah das gut aus und zum anderen war es ekelig, denn die Nippel waren immer nass von der austretenden Milch. Ich hab mir also den Tittenhalter umgeschnallt bevor ich in Zimmer bin, machte die Türe schwungvoll auf und stand im Zimmer. Totenstille! Meine Freundin lag nicht mehr auf diesem Zimmer, stattdessen war jetzt eine ältere Frau in dem Bett und hatte Besuch. Irgendwie war es mir Peinlich. Zwei Schritte zurück und mit einem Lächeln die Türe wieder schließen. Puh, wie unangenehm.

Ich habe dann erfahren das meine Freundin mittlerweile im OP liegt und aufgeschnitten wird. Also es wird wohl ein Kaiserschnitt gemacht. 16.35 Uhr. Nach langem Suchen hab ich den OP gefunden. Klopfen und klingeln brachte mich nicht weiter, also warten. Hoffentlich ist das der richtige OP? 16.45 Uhr kommt eine Ärztin in grünen Outfit aus der Tür und fragt mich ob ich der Vater sei. Ich antwortete erst mal mit einem JA! und im gleichen Augenblick wurde mir gratuliert und ich wurde gebeten zu warten, ich könne meinen Sohn gleich sehen. SOHN … wie schön. Ok, wenn ein Mädchen geworden wäre auch ok, aber nur wenn auch alles dran ist! Die Türe öffnete ich erneut und drei Ärzte kamen mit einem Wagen auf dem ein Glaskasten montiert war an mir vorbei und baten mich mit in die Kinderstation zu fahren. Ich sah meinen Sohn zum ersten mal. Man ist das ein hässliches Balg. Ich habe nur eine Talgvermierte Wurst gesehen. Überall Haare. Lange schwarze Haare. Um Gottes willen. (Da dachte ich mal wieder an Gott) Ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Ich hatte mir das schon etwas anders vorgestellt. Na ja, was soll ich jetzt noch machen? Während wir mit dem Aufzug hochfuhren, wurde meinem Sohn irgendwas aus der Nase abgesaugt, ein anderer Arzt stach dem Würstchen eine Nadel in den Kopf und und und. Oben angekommen bin ich dann noch aus Anstand mit ins Zimmer gegangen wo die Wurst aufbewahrt werden sollte. Ich konnte mir das nicht mit ansehen was die da mit dem armen kleinen Ding alles angestellt haben und fand es wäre zeit sich zu verdrücken. Meines Erachtens das beste was ich machen konnte. Mein Sohn, also die Talg verschmierte schwarze behaarte Wurst, wog 2200 Gramm und was ca. 44 cm. groß. Schon erstaunlich wie gut der in der kurzen Zeit herangewachsen ist, wenn man bedenkt das er nur knapp 6 Monate im Leib meiner Freundin war. Also doch … Top Genmaterial weitergereicht!


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